Responsorium

Weltgemeinschaftssonntag 2018 in der Ibaqué Mennonitischen Kirche in Kolumbien. Foto: José Antonio Vaca Bello

Text: Lukas 4:18-21 (Neue Zürcher)

L: Der Geist des Herrn ruht auf mir, weil ermich gesalbt hat, Armen Gute Nachricht zu verkündigen.

Alle: Vergib uns, Herr, wenn unsere Taten nicht dem entsprachen, was Gute Nachricht für die Verletzlichsten ist.

L: Er hat mich gesandt, Gefangenen Freiheit

Alle: Vergib uns, Herr, wenn wir uns nicht um die in Not, die am Rande und die im Exil gekümmert haben, weil es uns an Liebe mangelte und an Hingabe an dein Wort.

L: und Blinden das Augenlicht zu verkündigen.

Alle: Vergib uns, Herr, wenn unsere Taten nicht von der Liebe angeregt waren.

L: Geknechtete in die Freiheit zu entlassen

Alle: Vergib uns Herr, wenn wir nicht auf der Seite deiner Gerechtigkeit und Wahrheit standen für die im Weggewiesenen und Ausgestoßenen.

L: zu verkünden ein Gnadenjahr des Herrn

Alle: Hilf uns, Herr, dein Wort in Tat umzusetzen, die Gute Nachricht denen zu bringen, die in einem fremden Land leiden.

L: Und er tat das Buch zu, gab es dem Diener zurück und setze sich. Und aller Augen in der Synagoge waren auf ihn gerichtet.

Alle: Herr, wir verpflichten uns, sicherzustellen, dass die Predigt deines Wortes in unserem täglichen Leben Wirklichkeit wird, durch das Zeugnis unserer Taten zugunsten derer, die Vertrieben wurden durch Gewalt und soziale Ungerechtigkeit.

L: Da begann er, zu ihnen zu sprechen: Heute ist dieses Schriftwort erfüllt – ihr habt es gehört.

Alle: Herr, wir verpflichten uns, deine Gute Nachricht denen zu bringen, die Schmerz und Verlust durch Vertreibung erleiden. Halleluja, dein ist die Herrlichkeit und die Ehre für immer und ewig! Amen.

— Luz Amanda Valencia, Pastor der Ibagué Mennoniten-Gemeinde in Kolumbien